wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Genießen - am zentralen Marktplatz von Bad Aibling entsteht ein neues quartier.

 

Von August 2017 bis Februar 2018 lief der von Werndl & Partner ausgelobte Architektenwettbewerb, zu welchem 11 regionale und überregionale Architekturbüros eingeladen wurden. Am 23. Februar 2018 wurden die Entwürfe dem Preisgericht das erste Mal eröffnet. Den ganzen Tag saß das 12-Köpfige Gremium, bestehend aus 6 Fachpreisrichtern (Architekten, Architektur-Dozenten und Kreisbaumeister) und 6 Sachpreisrichtern (Bürgermeister, Stadträte und Auslober), zusammen, um die Preisträger gemäß den Regularien der Bayerischen Architektenkammer zu ermitteln. 

Die zwei Gewinnerentwürfe sind sehr unterschiedlich und ebenso sind die öffentlichen Meinungen dazu. Nun gilt es zu Entscheiden welche der Architektursprachen die bessere für diese repräsentative Stelle ist. Nachdem die Entscheidung gefallen ist wird der entsprechende Entwurf neu überarbeitet und ausformuliert. 2018 steht dabei noch unter dem Stern der Planung, der Bau beginnt ab 2019. Mit der Fertigstellung rechnen wir ab 2021.

Werndl & Partner ist gespannt. Und wir sind überzeugt dass es gut wird.

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Gewinner 

abs Architekten, München

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2. Preis

Auer und Weber, München

 

LEBEn in der Innenstadt - LIchtspiele – Stadtleben – gutes Raumklima – hohe Energieeffizienz – komfortabel Wohnen auf einer Ebene – Urbane umgebung – angenehmes Parken in der Tiefgarage – großzügige Treppenhäuser und Fahrstühle in allen Geschossen – gute architektur

 

 

Ein besonderer Ort

 

Der Marienplatz

Der Marienplatz ist der Mittelpunkt Bad Aiblings. Um diesen Platz reihten sich früher die Brauereien und Wirtshäuser, denn hier war - etwa an der Stelle der heutigen Kreissparkasse - die Poststation, dazu das Rathaus, zahlreiche Ladengeschäfte und das künstlerische Kleinod der Stadt, die Sebastianikirche. Der Name des Platzes stammt von der auf einer Säule erhöhten Marienfigur über dem Marktbrunnen.
Wegen seiner Bäume und des reichen sommerlichen Blumenarrangements wird der Platz gerne von Jung und Alt besucht. An den althergebrachten vier Markttagen und in der Vorweihnachtszeit finden hier Handel und Wandel an den zahlreichen Buden und Verkaufsständen statt. Das Marktrecht besteht in Aibling seit 1270. Bis heute zieht das reiche Warenangebot der Märkte viele Besucher an.

 

Gemischtes Quartier an der Kirchzeile

Das Gebäude am Marienplatz 4 und Kirchzeile 1 hat über die Jahre viel erlebt und wurde sowohl im Inneren, als auch an der Hülle mehrmals umgebaut und für verschiedene Nutzungen ertüchtigt. Die ersten Jahrzehnte waren geprägt von Handel (Eisenwaren- und Baustoffhandel) und Gastronomie. Nach dem Krieg wurde der östliche Teil lange Zeit als Lichtspielhaus (Kino) genutzt. Die vielen Umbauten, die unvorteilhafte Teilung des Gebäudes, die fehlende Unterkellerung und der Mangel an Stellplätzen machen den Erhalt des Bauwerks unmöglich. 

Es soll nun ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen, mit einer Kombination aus Wohnen, Arbeiten, Gastronomie und Handel. Der traditionsreiche Sebastiani Bräu wird an selber Stelle in neuem Glanz erstrahlen.  

Ziel ist es, Wohnraum möglichst generationsübergreifend für Menschen aller Altersgruppen zur Verfügung stellen zu können, sowie durch attraktive Geschäfts- und Handelsräume diesen bedeutsamen Teil der Aiblinger Innenstadt aufzuwerten. 

 

"LIchtspielhaus"

Die wahrgenommene Lebens- und Arbeitsqualität von Wohnungen und Büros hängt stark vom Tageslicht ab. Der bewusste Umgang mit dem Thema Licht wird ein Schlüsselmerkmal im neuen Quartier darstellen. Gleichzeitung wurde das Gebäude in der Historie Langezeit als Kino genutzt. Zur Beschreibung des Genius Loci wurde daher der Projektname „Lichtspielhaus“ gewählt. 

 

„Wir wissen um die Aufgabe und Bedeutung dieser zentralen Lage und wollen dazu beitragen, die Innenstadt weiter aufzuwerten."

Quellen:
Fotonachweis: Privatsammlung Christian Poitsch
Text Marienplatz: www.bad-aibling.de